Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Planung.

Kommunikation.

Prozessmanagement.

Planung.

Kommunikation.

Prozessmanagement.

Planung.

Kommunikation.

Prozessmanagement.

Impressionen der Zukunftswerkstatt Sörup (Luftbild)
Bildnachweis: Institut Raum & Energie

Aktuelle Prozesse im ländlichen Raum, besonders die demografische Entwicklung, stellen viele Gemeinden vor große Herausforderungen der Daseinsvorsorge. Dabei ist eine gesicherte, tragfähige und kosteneffiziente öffentliche Daseinsvorsorge eine wesentliche Voraussetzung für eine zukunftsfähige Entwicklung und Handlungsfähigkeit kleinerer Städte und Gemeinden im ländlichen Raum. Eine bedarfsgerechte Anpassung der öffentlichen Daseinsvorsorgeinfrastruktur ist daher für viele Gemeinden ein wichtiger Schritt, um ihre Funktion und Attraktivität als Wohn- und Lebensort weiterhin zu erhalten. Für möglichst effiziente Anpassungsmaßnahmen braucht es intelligente bereichsübergreifende Anpassungen sowie die Umsetzung in interkommunalen Kooperationen.

Die Gemeinde Sörup, die in Schleswig-Holstein nahe Flensburg liegt, wurde 2017 in das Städtebauförderungsprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke" aufgenommen und möchte sich aktiv diesen Herausforderungen stellen. Ziel des Zukunftskonzeptes Daseinsvorsorge ist es, dass sich die beteiligten Gemeinden gemeinsam auf eine Anpassung der dörflichen Infrastruktur für die öffentliche Daseinsvorsorge verständigen.

Institut Raum & Energie ist in Zusammenarbeit mit Gertz Gutsche Rümenapp für die Erarbeitung des Zukunftskonzeptes zuständig.  

Arbeits- und Beteiligungsprozess

Neben der Einbindung der breiten Öffentlichkeit unter anderen in einer Zukunftswerkstatt kommt der laufenden Rückkopplung von Zwischenergebnissen mit Schlüsselakteuren aus den Gemeinden, aus der Kommunalpolitik und Wirtschaft sowie aus Vereinen, Verbänden und Organisationen, zentrale Bedeutung zu.

Zukunftswerkstatt am 18.05.2019 in Sörup

Am Samstag, den 18.05.2019, fanden sich ca. 260 Bürgerinnen und Bürger (inkl. Kinder und Jugendliche) in der Heinz-Hankewicz-Halle ein, um gemeinsam über die Zukunft ihrer Gemeinde zu diskutieren.

Das Eingangsforum lieferte die Erkenntnis, dass bis 2030 vor allem die Bereiche Mobilität, gesundheitliche Versorgung, Freizeitangebote und Nachhaltigkeitsfragen angegangen werden sollen.

In einer sich anschließenden vertiefenden Diskussion wurde deutlich, dass in den Themenkomplexen „Kindertagesbetreuung“, „Sport, Freizeit und Kultur“, „Gesundheit, Pflege und Senioren“ und im Querschnittsthema „Mobilität“ Handlungsbedarfe bestehen und konkrete Maßnahmen in Angriff genommen werden sollten. Ergänzend wurde eine nähere Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex „Grünes Dorf, Nachhaltigkeit und Kultur“ vorgeschlagen und der Schwerpunkt „Mobilität“ um den Aspekt „Handel und Gewerbe“ erweitert.

Mehr Mitsprache – das wünschen sich die Kinder und Jugendlichen, die in einem gesonderten Jugend-Workshop eifrig miteinander diskutierten. Besonders in den Bereichen Nachhaltigkeit, Freizeit und Infrastruktur entstand ein ergiebiger Austausch. Zum Beispiel kam die Verbesserung der Müllvermeidung zur Sprache, ebenso wie der Wunsch, Möglichkeiten für eine aktive und interaktive Freizeitgestaltung zu schaffen und die Gemeinde flächendeckend mit High-Speed-Internet zu versorgen.

Weitere Informationen und Ergebnisse werden an dieser Stelle veröffentlicht. Die Dokumentation der Zukunftswerkstatt wird in Kürze hier bereitgestellt.

AuftraggeberAmt Mittelangeln für die Gemeinde Sörup
Laufzeit2018-