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Planung.

Kommunikation.

Prozessmanagement.

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© Institut Raum & Energie

Am 24. und 25. Januar 2024 fand das 17. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2024 (ZFLE) im Rahmen der Grünen Woche statt und setzt mit dem Titel „LAND.SCHÖPFT.WERT – Starke ländliche Regionen“ das Thema regionale Wertschöpfung in ländlichen Räumen in den Fokus. Betont wird immer wieder die Bedeutung der Interaktion von Stadt und Land in verschiedensten Bereichen.

Das Fachforum 24 „Stadt-Land-Plus – Wertschöpfung und Nachhaltigkeit durch Kreislaufwirtschaft“ beschäftigt sich unter dem Fokus der Kreislaufwirtschaft mit ausgewählten Verbundvorhaben der BMBF-Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“. Die Fördermaßnahme wird eingangs von Frau Reiß vorgestellt. Herr Zinder vom Verbundvorhaben INTEGRAL („Integriertes Konzept für mineralische Abfälle und Landmanagement zur nachhaltigen Entwicklung von Stadt-Land-Nutzungsbeziehungen“) zeigt auf, wie Baumaterial-Kreisläufe mithilfe digitaler Tools regional organisiert werden können. Hier geben GIS-basierte Stadtmodelle Aufschluss zur Bautätigkeit und Informationen zu regionalen Materialflüssen. Ein weiterer Fokus wird auf regionale Nahrungsversorgung sowie nachhaltige Landnutzung gelegt. Dazu erklärt Herr Rogga, dass das Verbundvorhaben KOPOS („Neue Kooperations- und Poolingmodelle für nachhaltige Landnutzung und Nahrungsversorgung in Stadt und Land“) ein Kriterienset zur Nachhaltigkeits-Messung von Initiativen im Ernährungskontext entwickelt und durch gezielte Kooperationen und durch das Bündeln von Ressourcen Nachhaltigkeitseffekte entstehen. Im Rahmen des Verbundvorhabens OLGA („Optimierung der Landnutzung an Gewässern und auf Agrarflächen zur nachhaltigen Entwicklung in der Projektregion Dresden“) widmet sich Frau Schmidt-Cotta dem Thema der Hülsenfrüchte als Motor für ein regional nachhaltiges und klimafreundliches Ernährungssystem. In der abschließenden Diskussionsrunde ergänzt Frau Dr. Krause aus dem Projekt zirkulierBAR („Von linearer Entsorgung zur zirkulären Nährstoffverwertung“) aus der BMBF-Fördermaßnahme „REGION.innovativ- Kreislaufwirtschaft“, dass sich zunächst (neue) Geschäftsmodelle in dem Umfeld etablieren und geeignete Formate zur Vernetzung der Akteure gefunden werden müssen. Zudem sind sich die Diskutanten einig, dass für einen gesellschaftlichen Wandel im Ernährungssystem gerade auch kommunale Akteure beispielsweise bei öffentlichen Nahrungsangeboten (z.B. Mensen, Schul- und Kitaessen) gefordert sind nachhaltige und regionale Produkte zu fördern.