Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Planung.

Kommunikation.

Prozessmanagement.

Planung.

Kommunikation.

Prozessmanagement.

Planung.

Kommunikation.

Prozessmanagement.

Acht "Kommunen innovativ"-Verbundvorhaben im aktuellen Heft der PLANERIN (06/2019)

Im Themenschwerpunkt "Innen entwickeln" berichten acht "Kommunen innovativ"-Vorhaben über strategische, kommunikative und kooperative Ansätze für die Gestaltung von lebendigen und lebenswerten Stadt- und Ortskernen.

Die aktuelle Ausgabe der » PLANERIN (06/2019)  setzt unter dem Titel „Innen entwickeln. Kommunikativ und kooperativ lebenswerte Orte gestalten“ zwei Akzente. Zum einen ein klares Bekenntnis für Stadtmitten und Ortskerne und deren Potenziale und benennt dabei Strategien, um diese Orte langfristig lebendig und lebenswert zu gestalten. Zum anderen der Fokus auf die Prozesse in der Innenentwicklung: passende und zielgruppengerechte Kommunikation, Stärkung des Bewusstseins für Innenentwicklung und neue Finanzierungsansätze. Acht „Kommunen innovativ“-Verbundvorhaben (aus dem Fokusthema „Innenentwicklung mit neuen Instrumenten“) haben an der Gestaltung des Themenschwerpunkts mitgewirkt.

Der Themenschwerpunkt in der PLANERIN gleidert sich in die folgenden vier Themenblöcke:

Innenentwicklung kommunizieren: Der erste thematische Block stellt die Akteure der Innenentwicklung in den Vordergrund. Gemeinsamer Nenner ist die Frage, wie das Thema Innenentwicklung besser und leichter wahrgenommen und vermittelt werden kann. Die Autoren beschreiben die Rolle und Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement, den Einsatz von 3D-Visualisierungen von Flächenpotenzialen als Kommunikationsinstrument und Reallabore als Ansatz, um räumliche Qualitäten direkt erlebbar zu machen. Die Vorhaben » Ortsinnenentwicklung und » AktVis sind hier vertreten.

Flächenpotenziale erschließen: Innerörtliche  Flächenpotenziale  zu  identifizieren  und  nutzbar  zu  machen,  ist Thema der Autorinnen und Autoren im zweiten Block. Die Gemeinsamkeit der Beiträge besteht darin, dass kleinteilige Flächenpotenziale identifiziert und (Nach-)Nutzungsstrategien für Flächen und Gebäude entwickelt werden. Diskutiert werden die Ausrichtung eines aktiven Leerstandsmanagements, die Vermeidung von „verdecktem Leerstand“ in Einfamilienhäusern durch bedürfnisgerechte und effiziente Wohnraumnutzung sowie ein Instrument zur Vermeidung von Gewerbebrachflächen. Die Beiträge stammen von den Vorhaben » KOMET, » LebensRäume und » Flächenmanagement.

Entscheiden  und  planen: Der  dritte  Block  beleuchtet  Entscheidungsprozesse sowie das Planungsinstrumentarium einer Entwicklung von innen. Die Beiträge unterstreichen, dass die jeweilige Situation vor Ort – geprägt u. a. durch räumliche Gegebenheiten und die beteiligten Akteure  –  maßgeblich  für  Maßnahmen  der  Innenentwicklung  sein muss. Anhand der Beiträge der Vorhaben » IER-SEK und » Ortsinnenentwicklung werden die Potenziale eines Entscheidungsunterstützungssystems für Maßnahmen des Stadtumbaus beleuchtet und es wird analysiert, wie praxistauglich die Instrumente der Innenentwicklung für eine bestimmte Region sind.

Gemeinsam  finanzieren: Die  Finanzierung  von  Maßnahmen  der  Innenentwicklung  ist  die  Herausforderung,  die im letzten Block adressiert wird. Zentral ist die Frage, wie Qualitäten – im Sinne von Gebäuden und Nutzungen – gemeinschaftlich finanziert werden können. Im Beitrag des Vorhabens » Bürgerfonds wird ihr Träger- und  Finanzierungsmodell für den Erhalt, die Sanierung und Neunutzung historischer Bausubstanz vorgestellt. Im Beitrag von » KIF wird ihr kommunenübergreifender, eigenfinanzierter und selbstverwalteter Fonds beschrieben.