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Planung.

Kommunikation.

Prozessmanagement.

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Prozessmanagement.

Bildnachweis: PPAMPicture@iStock

In ländlichen und dünnbesiedelten Regionen stehen die Freiwilligen Feuerwehren vor großen Herausforderungen. Trotz des bemerkenswerten ehrenamtlichen Engagements, das Bürgerinnen und Bürger in den Feuerwehren leisten um die kommunale Pflichtaufgabe des abwehrenden Brandschutzes sicherzustellen, bereitet die Gewährleistung der erforderlichen Tagesalarmbereitschaft mancherorts bereits heute Schwierigkeiten.

Die vier Gemeinden des Jörler Raums (Janneby, Jörl, Sollerup und Süderhackstedt) wollen die Zukunft aktiv gestalten. Institut Raum & Energie begleitet die Fortführung und Vertiefung des im Rahmen des Amtsentwicklungskonzeptes „ZukunftsRegion Amtsentwicklung Eggebek“ angestoßenen Dialogprozess zwischen den Wehren des Jörler Raumes.

Zielsetzung

Die Fortsetzung des Dialogprozesses zielt darauf ab, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertreter der  Feuerwehren sowie den betroffenen Gemeinden zu erarbeiten welche Themen derzeit im Zusammenhang mit dem Feuerwehrwesen diskutiert werden und welche Herausforderungen schon heute bestehen bzw. für die Zukunft gesehen werden. Es soll diskutiert werden, wie sich das Amt und dessen Gemeinden auf künftige Entwicklungen einstellen können und sollten.

Beteiligungsprozess

In einer ersten Phase sind zunächst die zukünftigen Herausforderungen und laufenden Planungen aus Sicht Wehren sowie der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der vier Gemeinden aufgenommen worden. Zur Konkretisierung der Herausforderungen hat Institut Raum & Energie ergänzende Befragungen und Analysen durchgeführt und ausgewertet, die in drei Workshops (2017/2018) diskutiert wurden.

Alle Akteure sind sich darüber einig, dass es langfristige tragfähige Lösungen für die Sicherstellung des Brandschutzes notwendig sind, weshalb der Prozess mit dem Ziel unter gutachterlicher Begleitung ein Feuerwehrkonzept „Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Feuerwehren in Jörler Raum“ zu erstellen nun fortgesetzt wird (Phase II).

Zentrales Gremium für die Erarbeitung des Konzeptes ist ein Arbeitskreis, besetzt mit Vertreterinnen und Vertreter der vier Feuerwehren (Janneby, Jörl, Sollerup und Süderhackstedt) und Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde. Dieser Arbeitskreis wird unterstützt durch ein Gutachterteam (Martin Albrecht von Gertz Gutsche Rümenapp, Hamburg und Martin Meier von Sikona Sicherheitskonzepte, Leipzig) u.a. zu Analyse von Standortstrukturen, Erreichbarkeitsszenarien etc.. Institut Raum & Energie ist mit der Begleitung und Moderation des Arbeitskreises beauftragt. 

Zielsetzung des Konzeptes ist u.a. die Erörterung folgender Fragestellungen

  • Erarbeitung verschiedener Standortszenarien und der wirtschaftlichen Auswirkungen (Status Quo, weniger Standorte, Standortverlagerungen)
  • Absicherung des Brandschutzes durch umliegende Gemeinden (falls Standorte reduziert werden)
  • Bedarf und Angebot an Personal in Abhängigkeit der Ist-Situation sowie der jeweiligen Standortszenarien
  • Schlussfolgerungen auf die Standorte aufgrund der Wohnsituation (aktuell und zukünftig) der Kameraden
  • Bedarf an technischer Ausrichtung in Abhängigkeit der jeweiligen Standortszenarien
  • Klärung rechtlicher Fragen (Lagerung von Einsatzkleidung, Hilfsfristen erarbeiten und ggfs. anpassen, etc.)
  • Schaffung  von Kooperationen untereinander, gemeinsamen Ausbildungen und Anwerbung neuer Mitglieder

Im Ergebnis soll das Konzept eine konkrete Handlungsempfehlung und Entscheidungsgrundlage für die Gemeindevertretungen der vier Gemeinden bieten, auf dessen Grundlage dann zukünftige Investitionsentscheidungen getroffen werden sollen.

 

AuftraggeberAmt Eggebek
Laufzeit2017 - 2020